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Bis 1958 befand sich am heutigen Standort an der Hauptstrasse ein Gemüseladen. Den wollten Christian und Hedy Kaufmann-Schlunegger eigentlich abreissen und in einem Neubau weiter betreiben. Doch in dieser Zeit befand sich der Tourismus in der Schweiz in einem starken Aufschwung, der auch vor dem Berner Oberland nicht Halt machte. So wurde Grindelwald immer bekannter und beliebter bei Touristen aus aller Welt. Deshalb riet die Bank zum Bau eines Sportgeschäftes anstelle eines Gemüseladens.
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Und diese Idee passte hervorragend zur Familiengeschichte. Denn Christian Kaufmann war neben seinen Tätigkeiten als Wildhüter und Grossrat dem Sport sehr verbunden. Er arbeitete als Bergführer und Skilehrer, spielte Eishockey, war Skispringer und wurde Armeeskimeister. Bis 1950 war auch Hedy Kaufmann-Schlunegger sportlich aktiv und konnte mehrere Erfolge feiern. Als Skifahrerin gewann sie mehrere Schweizmeisterschaften in der Kombination und der Abfahrt. Der Höhepunkt ihrer Karriere war der Gewinn der Goldmedaille in der Abfahrt 1948 an der Olympiade in St. Moritz.
Die drei Töchter der heutigen Geschäftsführer, dem Ehepaar Schild, fanden ebenfalls Freude am Skisport. Karin Schild gewann viermal den Ovo Grand Prix und konnte 1997 mehrere FIS-Rennen bestreiten . |
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Martina Schild fuhr 1998 ihre ersten FIS-Rennen und wurde 1999 Schweizermeisterin in der Abfahrt bei den Junioren. Diesen Titel konnte sie im Jahr 2000 erfolgreich verteidigen und um den Titel im Super-G erweitern. 2006 grösster Erfolg in der Abfahrt. Fünfter Platz in St. Moritz und damit die Qualifikation für die Olympischen Spiele.
Silbermedaillengewinnerin in Turin an den Olympischen Winterspielen in der Abfahrt! 2006/07 Weltcup Reiteralm (Österreich) dritter Rang im Super G. 2007/08 Erster Weltcupsieg im Super G von Lake Louise (Canada) mehr News! unter: www.martina-schild.ch
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Einige Jahrzahlen zu unserem Geschäft
| 1958 | Christian Kaufmann und Hedy Kaufmann-Schlunegger geben den Neubau für das Geschäftshaus an der Dorfstrasse in Auftrag |
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| 1959 | Im Dezember kann Kaufmann Sport eröffnet werden. Seit Anbeginn wird das Ehepaar Kaufmann von Angestellten unterstützt. Zu dieser Zeit sind es zwei Verkäuferinnen und ein Mitarbeiter in der Skiwerkstatt. Für heutige Verhältnisse muten die Lohnkosten mit Fr. 1.50 pro Stunde oder Fr. 300.00 pro Monat sehr bescheiden an. |
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| 1968 | Die Terrasse auf der Südseite des Geschäfthauses muss zusätzlicher Verkaufsfläche weichen. |
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| 1972 | Im Untergeschoss werden Teile des Kellers in ein Lager umgebaut und die Werkstatt wird erweitert. |
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| 1985 | Nachdem der Arzt im Untergeschoss des Gebäudes sein Praxis geschlossen hat, werden diese Räumlichkeiten neu zur Lager- und Verkaufsfläche umgebaut. Ausserdem wird die Skiwerkstatt ausgebaut und modernisiert. |
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| 1992 | Christian und Hedy Kaufmann-Schlunegger übergeben das Geschäft an ihre Tochter Käthy und deren Mann Andreas Schild. |
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| 2001 | Nach Ostern beginnt die Renovation des Geschäfts. Seit Juni erstrahlt es in neuem Glanz. Traditionelles Holzdesign wird vereint mit einer modernen Einrichtung und Beleuchtung. |
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2006 |
Schuhabteilung Ski-Vermietung und Werkstatt erneuert. |

